Privatfirmen erhielten Zugriff auf DNA-Datenbank

Wie der britische Daily Telegraph vorgestern berichtete, sei privaten Unternehmen seit 1999 25 mal der Zugriff auf die staatliche DNA-Datenbank gewährt worden. Die Firmen hätten nur anonymisierte Datensätze erhalten und dafür 30 bis 50 Pfund bezahlt.

Biometrischer Personalausweis 2010

Die Bundesregierung hat am 23. Juli den neuen, biometrischen Personalausweis in Scheckkartenform für 2010 beschlossen. Auf Wunsch werden Fingerabdrücke aufgenommen; und der Ausweis kann zudem als digitaler Identitätsnachweis (eID) verwendet werden.

Kritik am Datenaustausch zwischen den USA und Deutschland

Der Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung kritisiert wiederholt den geplanten Datenaustausch zwischen Deutschland und den USA. Zur Verhinderung und Bekämpfung schwerwiegender Kriminalität erhielten die USA damit Zugriff auf umfangreiche Datenbestände.

Sicherheitslücke bei TNS Infratest/Emnid

Wie der Chaos Computer Club (CCC) berichtet, gibt es bei den Instituten für Markt- und Meinungsforschung Emnid und Infratest eine erhebliche Sicherheitslücke. Über 41.000 Datensätze sind aufgrund eines Programmierfehlers im Internet zugänglich.

Datenbank für potentielle Störer

Der neue französische Inlandsgeheimdienst DRCI plant eine Datenbank für jugendliche Störer. Dort sollen straffällige aber auch lediglich auffällige Kinder und Jugendliche ab 13 Jahren kartiert werden, die noch keine Straftat begangen haben.

Fingerabdrücke im Personalausweis nicht verpflichtend

Wie die neue Osnabrücker Zeitung berichtet, werden digitale Fingerabdrücke für den neuen Personalausweis nicht verpflichtend. Jeder werde selbst entscheiden können, ob er diese in den ab 2009 geplanten Personalausweis aufnehmen läßt oder nicht.

Ärger mit Deep-Packet-Inspection

Scott McCollough, Rechtsberater beim texanischen Internetprovider Data Foundry warnte auf der letztwöchigen CFP-Konferenz (Computers, Freedom, and Privacy) in New Haven vor den Folgen der sogenenannten Deep-Packet-Inspection für den Datenschutz.