Kreativer Umgang mit Internetzensur in China

Auf dem chinesischen Microblogging-Portal Sina Weibo tobt eine Auseinandersetzung über die Verhaftung des regimekritischen Künstlers Ai Weiweis vor drei Tagen. Dabei finden einige User kreative Lösungen, um die Zensur zu umgehen.

So berichtet ein User von Sina Weibo, dass er die Meldung von der Verhaftung Ais über 200 mal veröffentlicht hat, diese aber immer wieder von den Redakteuren des Portals gelöscht wurden.

Einige Nutzer gingen dazu über den Namen „Ai Weiwei“ (艾未未) durch das ähnlich geschriebene und gesprochene „Liebe die Zukunft“ (爱未来) zu ersetzen.

 Autor: Thomas Mayer
 Veröffentlichung: 5. April 2011
 Kategorie: Nachricht
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