Internationaler Aktionstag für die Privatsphäre

Beim internationalen Aktionstag soll vornehmlich auf Projekte der Europäischen Union hingewiesen werden, in deren Zusammenhang die Unschuldvermutung mehr und mehr zurückgedrängt wird, weil Überwachung verdachtsunabhängig vorgenommen wird.

Ein wichtiges Projekt dabei ist das seit 2009 laufende INDECT. Dabei wird erforscht, auf welche Weise Bilder von Überwachungskameras und einer Verknüpfung mit anderen Datenquellen wie z.B. Daten aus dem Internet automatisiert auf verdächtiges Verhalten überprüft werden kann, damit die Polizei präventiv eingreifen kann. Dabei soll „unnormales“ Verhalten erkannt werden können, was nach Meinung von Kritikern auch einfach nur unerwünschtes Verhalten wie z.B. Sitzen auf dem Boden beinhalten kann.

Weitere Schwerpunkte der Proteste sind die Speicherung von Passagierdaten von Flugreisenden in einer zentralen Datenbank, sowie die unendliche Geschichte der Vorratsdatenspeicherung.

 Autor: Thomas Mayer
 Veröffentlichung: 21. Februar 2013
 Kategorie: Nachricht
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